Das Ausfuhrverbotsgesetz geht auf das Jahr 1918 zurück. Es bezog sich auf jedes Kulturgut ausgenommen Werke lebender Künstler und jener Künstler, deren Tod noch nicht 20 Jahre zurücklag.
Während der NS-Herrschaft wurde es zu einem Instrument des Kunstraubs, die verhängten Ausfuhrsperren zu einer  Vorstufe der Enteignung. Nach 1945 wurde das Gesetz auch auf schon rückgestellte Sammlungen angewendet.

Das Archiv des Bundesdenkmalamtes verfügt über einen umfangreichen Bestand an Ausfuhrmaterialien, die eine Quelle für Nachforschungen zu Entzug und zu seinerzeit erfolgten Restitutionen darstellen können.

Dokumentationszeitraum: 1918 bis 1977.
Der Ausfuhrbestand setzt sich zusammen aus:

  1. Ausfuhrformularen
  2. Ausfuhrakten

Die Formulare und Akten sind chronologisch geordnet.