Das Kunstrückgabegesetz, BGBI I Nr. 181/1998, wurde 1998 beschlossen. Ziel des Gesetzes ist es, Sammlungsgegenstände aus den Österreichischen Bundesmuseen, der Nationalbibliothek und dem Bundesmobiliendepot, die im Zuge oder als Folge der NS-Gewaltherrschaft in den Besitz des Bundes gelangt sind, an die ursprünglichen Eigentümerinnen und Eigentümer oder deren Rechtsnachfolgerinnen und Rechtsnachfolger zurückzugeben. Die für eine Rückgabe erforderlichen Untersuchungen der Bestände werden systematisch durch die Kommission für Provenienzforschung vorgenommen.
Im Jahr 2009 wurde das Kunstrückgabegesetz novelliert.