Seit 1998 werden auf Grundlage des Kunstrückgabegesetzes die Sammlungen des Bundes überprüft, ob sich in ihren Beständen noch im Nationalsozialismus entzogene Objekte befinden. Für diese Recherchen sind die Mitglieder der Kommission für Provenienzforschung zuständig. Besteht der Verdacht, dass ein NS-verfolgungsbedingter Entzug vorliegen könnte, wird dem Kunstrückgabebeirat ein entsprechendes Dossier vorgelegt. Auf dessen Grundlage spricht der Beirat an die zuständige Bundesministerin oder den zuständigen Bundesminister eine Empfehlung aus, ob das Objekt restituiert werden soll. Wird einer Rückgabeempfehlung gefolgt, werden die ErbInnen des früheren Eigentümers bzw. der früheren Eigentümerin festgestellt, und die Ausfolgung wird in die Wege geleitet. Auf dieser Website finden Sie umfassende Informationen zur Kommission für Provenienzforschung, zum Kunstrückgabebeirat, zur Rückgabe von Objekten sowie zur Recherche nach in der NS-Zeit entzogenen Objekten.